18.11.2022 · News

Transformation in der Bildung: zentrale Lernplattformen

Sobald sich Kommunikation über mehrere Ökosysteme verteilt, sind Missverständnisse und Lücken vorprogrammiert. Und was für Kommunikation gilt, kann ebenso auf Daten übertragen werden. Im Bildungswesen sehen wir diese Situation immer wieder. Das Fehlen einer zentralen Lernplattform bremst Lehrer:innen und Schüler:innen aus. Die Folge: Potenziale für Lernfortschritt und Innovationen können nicht ausgeschöpft werden.

Das Problem mit zu vielen Tools

Wie viele verschiedene Tools werden für den Austausch zwischen Lehrer:innen und Schüler:innen benötigt? Welche Medienbrüche müssen täglich überwunden werden, um den Lehrbetrieb aufrecht zu halten?

Ein konkretes Beispiel

Eine Lehrerin weist ihrer Klasse Hausaufgaben zu, die innerhalb von 7 Tagen erledigt sein sollen. Die Aufgabe wird in Word erfasst und dann zu einem PDF umgewandelt. In Teams werden Schüler:innen über die neue Aufgabe benachrichtigt. Es kommen zwei Abwesenheitsnotizen mit Bezug zum Abgabetermin zurück. Diese werden nun in Moodle erfasst. 

3 Systeme, mehrere Datenformate. Durchgängige Prozesse funktionieren so nicht wirklich optimal.

Eine Schwachstelle vieler Schweizer Bildungsinstitutionen ist der zentrale Austausch – genauer gesagt der Mangel daran. Was mit einer zentralen Lernplattform einfach und intuitiv sein könnte, wird im Alltag zu zeitraubender Arbeit in diversen Tools. 

Aber nicht nur Komfort und Geschwindigkeit leiden an der fragmentierten Systemlandschaft. Auch die Sicherheit der Daten sowie die Skalierbarkeit werden negativ beeinflusst, wenn Daten und Kommunikation ohne klare Architektur ausgetauscht werden.

Der Weg zu einer zentralen Lernplattform

Die Lösung liegt in der Zentralisierung der relevanten Prozesse. Die Vision hinter der Zentralisierung ist eine einheitliche Lernplattform für Lehrer:innen und Schüler:innen. Ein System für alle Kernprozesse der Schule. Keine doppelte Datenhaltung, keine Medienbrüche. Mögliche Bestandteile einer solchen zentralen Lernplattform sind:

  • Absenzen-Verwaltungssystem
  • Digitale Stundenplan-Software
  • Learning Management System (LMS), Lernmittel-Digitalisierung
  • Intranet
  • Identitäts- und Zugriffsverwaltung
  • Raumverwaltung
  • Personalverwaltung

Der erste konkrete Schritt hin zu einer solchen Plattform beginnt mit dem Erfassen und Definieren der Anforderungen. Wie das abläuft, erklären wir auf unserer Seite Requirements Engineering. Als IT-Berater unterstützen wir Bildungseinrichtungen bei der Frage nach der richtigen Softwarearchitektur, Integrationen in Umsysteme und der Auswahl einer zukunftssicheren Technologie. So schaffen wir gemeinsam die Basis für eine moderne Unterrichts-Infrastruktur.

Integration in vorhandene IT-Infrastruktur

Natürlich können nicht sämtliche Abläufe einer Bildungseinrichtung in einem einzigen System abgebildet werden. Die Integration einer zentralen Lernplattform in die vorhandene und zukünftige IT-Infrastruktur ist ein essenzieller Erfolgsfaktor. Schnittstellen und Middleware für Systeme wie Microsoft 365, Exchange, Teams, Zoom oder Evento ermöglichen echte Digitalisierung. 

Auf einer integrierten Basis können IT-Automation und Prozessoptimierungen realisiert werden. Erst dann wird der Nutzen für Anwender:innen spürbar. Wenn Routinearbeiten mit geringem Input erledigt werden, öffnet sich Raum für innovative Ideen.

Migration, Einführung und Betrieb

Eine zentrale Lernplattform muss wie jede andere Softwarelösung eingeführt, betrieben und weiterentwickelt werden. Am Anfang steht zumeist eine Migration bestehender Daten in die neue Plattform. Hier reden wir z. B. von Stammdaten der Lernenden.

Ist die Lösung dann live, greift die erarbeitete Update-Strategie für die Software. Gemeinsam wird ein konstanter Wartungs- und Release-Rhythmus festgelegt, damit die Software langlebig bleibt und auch in Zukunft auf die Bedürfnisse aller Stakeholder eingehen kann. Und selbstredend muss die Sicherheit der Daten permanent gewährleistet werden.

Eine komplexe Aufgabe, ohne Zweifel. Aber nur mit einer zentralen Lernplattform können diese anspruchsvollen Anforderungen überhaupt umgesetzt werden. Eine fragmentierte Systemlandschaft, in der manche Lösungen bereits «end of life» sind, ist bedeutend schwerer zu betreiben.

Den Fokus ganz aufs Lernen zu legen, ohne zeitraubende Medienbrüche – das wird möglich mit einer zentralen Lernplattform. Angepasst auf individuelle Bedürfnisse. 

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Ueli Banholzer
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